Stress-Prophylaxe

Stress-Prophylaxe: Erstmal durchatmen. Foto:  Benny Weber - Fotolia.com
Stress-Prophylaxe: Erstmal durchatmen. Foto: Benny Weber - Fotolia.com

Wann hat man eigentlich „Stress“? Wenn es Ärger mit dem Chef gibt? Wenn man sich häufiger mit dem Partner streitet? Wenn die Kinder „quängeln“, obwohl man doch einfach nur mal in Ruhe gelassen werden möchte? Stress, der englische Begriff für „Druck, Anspannung“ kann unzählige Ursachen haben. Jeder von uns kennt diesen Begriff und sicher auch die Zeiten, die mit besonders viel Stress verbunden sind. Man denke z.B. nur an die Vorweihnachtszeit und die damit einhergehenden Vorbereitungen und Einkäufe, die Urlaubsplanung, einen Autokauf. Aber vor allem im Berufsleben werden die Ansprüche immer höher, man fühlt sich immer mehr unter Druck gesetzt. Eine Studie der GfK-Marktforschung zeigt, dass fast jeder dritte Berufstätige bereits beim Aufwachen an die Probleme denkt, die ihn tagsüber auf der Arbeit erwarten. Was kann man dagegen tun?

Zuerst sollte man sich kritisch hinterfragen: ist es die Situation, die einen unter Druck setzt? Oder sind es die eigenen Ansprüche, die man zu hoch geschraubt hat? Reicht es nicht auch, nur 95% zu geben, statt 120? Wenn man an den Umständen nicht viel ändern kann, sollte man sich zumindest einen Ausgleich suchen, um Stress abzubauen – oder besser noch, ihm gleich vorzubeugen. Sport bietet sich natürlich an erster Stelle an. Nun ist vielleicht nicht jeder gleichermaßen sportbegeistert oder scheut Fitnessclubs. Aber die Treppe zu nehmen, statt den Fahrstuhl, bringt schon mal den Kreislauf in Schwung. Und ein ausgedehnter Spaziergang, am besten mehrmals in der Woche, kann wahre Wunder wirken! Bewegung baut Stresshormone in der Muskulatur ab und ist ein regelrechter Stresskiller. Wer es etwas ruhiger angehen will, sollte es mal mit Yoga oder autogenem Training probieren.

Ernährung gegen Stress

Auch durch Ernährung kann man Stress vorbeugen: man sollte auf übermäßig Süßigkeiten zwischendurch verzichten, ein zu viel an Kohlehydraten wird vom Körper schwer abgebaut. Lieber mal einen Apfel, statt Schokolade und auch sonst auf gesunde, vitaminreiche Kost achten. Aber auch ausreichender Schlaf ist notwendig, damit man Kraft für den nächsten Tag tanken kann. Und ganz wichtig: zumindest in der Freizeit sollte man Stress vermeiden. Man darf auch mal „nein“ sagen, wenn man lieber in Ruhe ein Buch lesen würde, anstatt auf die Party zu gehen.

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Tipps gegen den Stress

Nach einer Studie der Techniker Krankenkasse haben acht von zehn Deutschen das Gefühl, dass ihr Leben stressig ist. Weiter soll jeder Fünfte unter krankheitsbedingten Folgen wie Schlafstörungen und Magenproblemen leiden.
Da stellt sich unweigerlich die Frage, was man gegen den Stress unternehmen kann, damit er nicht übermächtig wird. Im Folgenden werden einige Tipps vorgestellt, die eventuell helfen könnten. 

Sport ist eine gute Möglichkeit, um abschalten zu können. Wer seinen Körper fordert und auf Trab hält, stärkt nicht nur sein Herz-Kreislaufsystem, sondern er ist auch besser gewappnet bei körperlichen und seelischen Belastungen. Nach einem besonders anstrengenden Arbeitstag kommt man zur Ruhe, wenn man erst einmal eine Stunde entweder ins Fitnessstudio oder zum Laufen geht. 

Neben dem Sport kann schon ein einfacher Spaziergang durch den Wald zum Stressabbau beitragen. Die frische Waldluft, die nach Tannennadeln duftet, wirkt manchmal Wunder, ist sie doch Balsam für die müde Seele. Auch ein Aufenthalt am Meer oder an einem See beruhigt und erdet den Menschen. 

Stress macht sich häufig durch Kopfschmerzen, Bauchweh und Magendrücken bemerkbar. Spätestens jetzt ist es Zeit, sich eine Auszeit zu gönnen. Dies kann in Form eines gemütlichen Abends auf dem Sofa sein, wenn man ein Buch liest und dazu eine heiße Tasse Tee trinkt. 


Abschalten lässt sich aber auch wunderbar, wenn man sich aufs Bett legt und dabei eine CD mit sanfter Meditationsmusik oder Meeresgeräuschen hört. Die Augen sollte man geschlossen halten und sich fallen lassen und versuchen, an nichts Bestimmtes zu denken. 

Eine gute Idee ist es, sich den Stress im übertragenen Sinne vom Körper zu waschen, indem man ein harmonisches Bad nimmt. Im Handel gibt es entsprechende Badeöle im Angebot, die eine entspannende und muskelentkrampfende Wirkung entfalten. Wer im Badezimmer zusätzlich Duftkerzen aufstellt, baut eine wohltuende Atmosphäre auf, welche dem Körper einfach nur guttut. Auch Selen kann dem Körper bei der Stressabwehr helfen.

Wer müde ist, verstärkt den Stress. Deshalb sollte man sich ausreichend Schlaf gönnen, um ausgeruht und frisch zu sein. 

Man kann auch versuchen, das Leben positiver zu sehen. Wer nicht ständig jammert und alles schlecht redet, sieht sein Leben in einem anderen Licht und ist nicht so stressanfällig. 

Obige Tipps können dazu beitragen, weniger Stress zu haben. Mann sollte sich aber auch nicht davor scheuen, die professionelle Hilfe eines Therapeuten anzunehmen, wenn der Stress zu viel wird.